Speedskaten ist eine Disziplin im Inlineskaten bei der es wie der Name schon verrät um Geschwindigkeit geht.
Wir bieten Training auf Inline Skates für alle Altersgruppen und Leistungsklassen an. Hier werden Fahrtechnik, Sicherheit, Ausdauer, Kraft wie auch Taktik geübt. Dazu spielen wir einmal wöchentlich Inline-Hockey.
Wir nehmen regelmäßig an Bahn-, Straßen- und Indoorrennen in ganz Deutschland teil.
Beim Training besteht Helmpflicht für alle.

Speedskating Gettorf

Am 1. Juli 2017 wurde unsere neue Bahn  eingeweiht mit dem 10. Skate Cup und der Landesmeisterschaft für Schleswig- Holstein. Gemeldet waren ca. 80 Sportlerinnen und Sportler aus 8 Vereinen in Schleswig-Holstein und Hamburg.
Die Veranstaltung war eingebettet in die offizielle Eröffnungsfeier des neuen Gettorfer Sportparks und war somit auch eine schöne Gelegenheit unsere Sportart zu präsentieren.

Anfangs hatten die Sportler noch mit den Auswirkungen des Dauerregens vom Vortag und Morgen zu kämpfen, die nasse Bahn stellte sich als sehr unberechenbar-rutschig und herausfordernd heraus. Und so kam es auch, dass es zu Beginn des Dreikampfes einige Titel-Favotiten durch Stütze zunächst auf schlechtere Ausgangspositionen verschlug. Aber auch das gehört beim Sport dazu, weckte den Kampfgeist bei den Sportlern und machte die folgenden Rennen interessanter und spannender ;-)
Im Tagesverlauf trocknete die Bahn dann schnell ab und die Langstrecken und Sprints sowie die abschliessenden Staffelrennen konnten bei bestem Wetter ausgetragen werden.
Am Ende des Tages konnten wir acht Landesmeistertitel (Jana Geertz, Katharina Hinz, Linus Rath, Clara Richter, Jule Leckband, Elli Rath, Simone Kohls, Ole Wichmann) und zwe Vize- Landermeisterschaftstitel (Paul Will, Tristan Güssow) für uns verbuchen.
Insgesamt war es es eine gelungene und sehr erfolgreiche Auftaktveranstaltung, an dieser Stelle bedanken wir uns noch einmal bei allen Helfern, den Schiedsrichtern und Zeitnehmern und unserem neuen Fachwart Marcus Kalisch für die tatkräftige Unterstützung!
Natürlich gilt unser Dank auch der Gemeinde Gettorf, die uns diese neue Speedskating Anlage zur Verfügung gestellt hat.

(Link zum Presseartikel des SHZ-Verlags)

Im Folgenden steht das Protokoll als Download bereit.

Anhänge:
Diese Datei herunterladen (2017-01-17-ProtokollAbteilungsversammlungSkating.pdf)Protokoll[Abteilungsversammlung Skating]56 KB

Rollen in einer Reihe wie beim Schlittschuh?

Adalbert Machatsch führte schon 1968 im Gettorfer Turnrat die von ihm entwickelten neuen Rollschuhe vor. Bei diesen waren die vier Rollen hintereinander angebracht, so wie heute bei Inline-Skates üblich. Mit diesen Schuhen sollte so gelaufen werden, wie es vom Schlittschuhlaufen bekannt war. Machatsch erwartete mit diesen Schuhen auch im Rollschnellauf annähernd gleiche Geschwindigkeiten wie beim Schlittschuhlaufen.
Ausprobiert wurde das Laufen mit diesen Schuhen in Mannschaften (mehrere Läufer angefasst hintereinander). Diese Formation nannte sich "Maro-Bob". Allerdings fehlte damals ein griffiges und gleichzeitig elastisches Material, um mit diesen Schuhen auch sicher Kurven fahren zu können; ein Kunstoff, wie es bei heutigen Inline-Skate Rollen verwendet wird. Daher waren diese Schuhe zunächst nicht wettkampffähig.

Die Rollschuhsparte fand Anschluss an den Spitzensport und entsandte schon in den 60er Jahren GTV-Läufer in den Bundeslehrgang nach Inzell. Der damalige Bundestrainer Brechtel kommentierte die Leistungen der Nordies so: "Die Gettorfer werden künftig beim Rollschnellauf in Norddeutschland ein großes Wort mitzureden haben." Na klar fühlten wir uns geschmeichelt! Der von Adalbert Machatsch entwickelte Rollschuh mit 4 hintereinander liegenden Rollen war aus dem oben genannten Grund mit den herkömmlichen Schuhen für den Rollschnellauf noch nicht konkurrenzfähig. Er tüftelte an dem herkömmlichen Rollschuh und zerbrach sich den Kopf wie dieser schneller werden könnte. Der Erfolg stellte sich ein. Noch im gleichen Jahr wurde Anke Krützfeldt "Deutsche Vizemeisterin" in Inzell. So hoch plaziert hatte sich noch nie ein Mitglied des GTV!

1970 übernahm Peter Machatsch die Sparte von seinem Vater Adalbert Machatsch. Die ersten internationalen Erfolge errangen die Gettorfer in Ostende. Anke Krützfeldt, Birgit Baasch, Inge Urhammer und Peter Machatsch, trugen sich dort in die Siegerlisten ein. 1971 wurde Anke Krützfeldt "Deutsche Meisterin" über 5.000m. Am 23. und 24.9.1972 wurde die Rollschnellaufbahn eingeweiht und nach dem Vater des Rollsports in Gettorf benannt. Die Landesmeisterschaften wurden 1975 erstmals auf der Gettorfer Bahn ausgetragen. Gäste aus Schweinfurt, Groß Gerau, Darmstadt und Mühlheim nahmen an den Wettkämpfen teil. 1979 holten die Gettorfer 34 Goldmedaillen bei regionalen und überregionalen Wettkämpfen. Die erfolgreichsten Läufer 1979 sind Frank Jöhnk, Kai Hansen, Melanie Seiboth, Nicola Malmström und Britta Schweder.