Mit 17 Turnerinnen dabei!

Der Gettorfer Turnverein kann stolz auf seine 17 Mädchen sein, die am 4. Februat 2017 die weite Reise nach Großhansdorf antraten um sich mit ihren gleichaltrigen Turnerinnen zu messen im 20 m Sprint, Tau ohne/mit Beinhilfe klettern, Klappmesser an der Sprossenwand, Handstand stehen auf Zeit oder Darstellen einer bestimmten Übungsabfolge auf einer Boden.- oder Airtrackbahn. Am Ende des Tages (19 Uhr) sollten über 200 Mädchen den Helfern und Kampfrichterinnen ihr Können an den 8 verschiedenen Stationen gezeigt haben.

Um 10 Uhr bis 13.30 Uhr zeigten die 6, 7, 8 und 9-jährigen Mädchen ihr Können. Die erst fünfjährige Chiara Lust übt noch keine 4 Wochen in der Leistungsriege und durfte sich von 11 Teilnehmerinnen (TN) über einen tollen 6. ten Platz freuen und war zudem die beste in der Altersklasse 6 bei der Station „Brücke“ und drittbeste bei der Bodenübung. Sie musste wie die siebenjährigen in der Bodenübung u.a. die Rolle rückwärts zeigen und sogar schon Handstandabrollen. In der Altersklasse 7 waren 4 Mädchen vom GTV dabei. Lillie Carstensen wurde sensationell Dritte von 17 Teilnehmerinnen und Leni Ahrens überraschte ebenso mit Platz 5. Emma Bloch und Nele Giese zeigten trotz Trainingsrückstände gute Leistungen und belohnten sich mit Platz 14 und 16. Leni und Lillie überraschten ihre Konkurrenz mit dem Hangeln am Tau: Aus dem Sitzen mit gegrätschten Beinen starten und somit nur mit den Händen klettern/hangeln schafften sie mehr als 2 m zu klettern. Emma gelang es trotz langer Pause an der Sprossenwand einen ganzen Klappmesser zu zeigen (hängend an der Sprossenwand und die Beine bis über den Kopf zu den Händen bringen) und Lillie und Leni zeigten die Klappmesser noch ein „Nummer schwieriger“: Die Füße über ihren Kopf zwischen den Händen an der Sprossenwand platzieren, dann die Beine nur bis 90° max. absenken und dort beim „Totpunkt“ die Beine wieder nach oben heben. Das gelang ihnen mind. 3 Mal.

Ebenfalls 4 Turnerinnen gingen an den Start in der Altersklasse 8. Insgesamt waren es 30 Kinder, die um die Pokale kämpften. Mine Mühr ließ die Halle toben, als sie hangelnd am Tau die 4 m schaffte und zudem nur wenig Zeit dafür benötigte. Von 20 möglichen Punkten erreichte sie tolle 17 Punkte. Auch sonst lief es für sie gut und als Lohn dafür gab es den 8.ten Platz. Auch Yana Lunow, Greta Linden und Beke Busch konnten ihr Geübtes abrufen oder sogar verbessern. Willensstärke und tolle Haltung bei den Komplexübungen (u.a. Bogengang, Handstandabrollen mit geraden Armen und auch mit geraden Beinen aufstehen sowie Rolle rückwärts mit geraden Armen und Beinen in den Liegestütz) auf der Bodenbahn brachten stolze Plätze 21,24 und 27 hervor. Die Altersklasse 9 zeigten wieder eine andere Bodenübung, die noch schwieriger war als die bisherigen. Neben dem Flick-Flack und Bogengang wurde auch der Handstützüberschlag erwartet oder die Felgrolle (Rolle rückwärts mit geraden Beinen und Armen in den Handstand) und nach einer Rolle vorwärts in den Handstand kommen und dann auch noch eine ganze Drehung im Handstand um die eigene Achse. Hannah Kahlo und Ronja Schulz mussten einige dieser Elemente auslassen und hatten somit schon einige Punkte Rückstand zu ihrer Konkurrenz. Dank guter Leistungen am  Tau, an der Sprossenwand ließen sie einige Turnerinnen (insgesamt 25 TN) hinter sich und konnten sich über Platz 18 (Ronja) und 20 (Hannah) freuen. Ihre Vereinskameradin Sophia Ekelmann turnt seit einem Jahr im Landesleistungszentrum und ist seit diesem Jahr im Landeskader des Schleswig - Holsteinischem Turnverband (SHTV). Das intensivere Training und eine kleinere Trainingsgruppe zahlen sich aus. Sie war die schnellste im  Sprint, die zweitbeste beim Start aus dem freien Grätschstütz in den Handstand hoch und wieder zurück in den Ausgangspunkt in ihrer Altersklasse 9. Zudem konnte mind. 2 sec. ohne Hilfe auf einem Barrenholm stehen. Das gelang nur wenigen der über 200 TN an diesem Tag. Sie durfte wie Lillie auf die Treppe: Platz 3 hieß es auch für sie am Ende.

Nach den Erfolgen der 12 Turnerinnen im ersten Durchgang waren Aileen Lust, Emilia Ruzicka und Rike Schröter motiviert in ihrem  Durchgang, der Altersklasse 11, gestartet. Emilia war die Schnellste beim Sprint und Aileen die viertbeste. 18 bzw. 17 von 20 möglichen Punkte waren schon mal eingesammelt. Bei den Klappmesser wuchsen sie über sich heraus und zeigten die halben Klappmesser (Beginn mit den Füßen zw. den Händen, 90° absenken der Beine und Füße danach wieder zw. die Arme). Insgesamt 10 Mal bewegten Emilia und Rike ihre Beine auf und ab, zudem lief die Stoppuhr und weil sie im zeitlichen Rahmen waren, gab es für diese schwierige Übung viele Punkte (17 Pkt. für Rike und 15,5 Pkt. für Emilia). Die Komplexübung hatte es in sich. Neben Flick-Flack und  Felgrolle sollten auch Salto vorwärts mit anschließendem Strecksprung und das freie Rad (Rad in der Luft, ohne Handaufsatz) gezeigt werden. Aileen zeigte erst ein paar Tage vor dem Wettkampf, dass sie auch das freie Rad beherrscht. Somit hatten alle 3 Mädchen alle Elemente in ihrer Übung drin und konnten auch alle Elemente/Anforderungen an diesem Tag abrufen. Sie belohnten sich mit Platz 14 (Emilia), Platz 15 (Rike) und Platz 24 (Aileen) von insgesamt 30 Turnerinnen in ihrer Altersklasse. Es ist selten, dass Kinder, die 10 Jahre oder älter sind, zum ersten Mal bei dem Wettkampf im olympischen Gerätturnen teilnehmen. Die Teilnahme an den Wettkämpfen im „Kunstturnen“ sind nur dann erlaubt, wenn die Turnerin am Athletischen Norm Wettbewerb teilgenommen hat. Aileen hat für diesen Wettkampf nicht so lange üben können wie Rike und Emilia. Und auch diese beiden haben sich kurz vor dem Jahreswechsel entschlossen, das Wagnis olympisches Gerätturnen anzugehen und Anfang Juli bei den Landesmeisterschaften zu starten. Somit war das Ergebnis beim diesjährigen Athletik-Wettkampf eine tolle Überraschung, denn intensiv Vorbereitung ist was anderes.

Beim letzten Durchgang an diesem Tag starteten Amelie Mahrt und Jarle Winter in der Altersklasse 12/13. Dieser Jahrgang wurde zusammen bewertet. 34 Kinder nahmen teil. Jarle „sprintete“ das Tau nach oben und war an dem Tag vermutlich eine der Schnellsten aller Teilnehmerinnen. Sie hatte einen leichten Haltungsabzug erhalten und bekam anstelle der max. 20 Punkte 19,5 Punkte. Beim Sprint waren beide schnell unterwegs und auch die Klappmesser waren toll. Wie auch Rike und Emilia gelang ihnen die halben Klappmesser in einer hervorragenden Zeit. Die Bodenübung war ein wenig schwerer als bei den 11 jährigen. Hier sollte aus dem Stand Flick-Flack mit anschließendem Salto rückwärts gezeigt werden. Beiden gelang dies super. Jarle schaffte es, auf dem Barrenholm für 3 Sekunden zu stehen und durfte sich am Ende über Platz 14 freuen. Die Plätze 1-10 gingen an Kaderturnerinnen bzw. „Kunstturnerinnen“. Amelie, zum ersten Mal dabei, kann stolz sein auf ihre Leistungen. Vor allem das Zeigen einer schönen Bodenübung mit allen schwierigen Anforderungen macht Mut, auch das Wagnis olympisches Gerätturnen anzugehen. Leider ist der Wettkampf schon Anfang Mai. Wir hoffen, dass wir bis April viele Anforderungen für die einzelnen Geräte (Sprungtisch, Stufenbarren, Balken und Boden) erfüllen können und beim Wettkampf Anfang Mai gemeinsam mit Jarle dabei sind.

Unterstützt wurden die Kinder durch ihre Eltern auf der Tribüne und im Innenraum von der Spartenleitung Anja Kahlo sowie der Trainerin Melanie Lienemann-Günther und den Kampfrichter Melanie Bolz und Joshua Bercher.

 

 

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